Unsere Smarties ab Klasse 1 - SchulSpringer - Hundgestützte Pädagogik

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Unsere Smarties ab Klasse 1

Vier Jahre Smarties! Alles Liebe und Gute!!
Die Grundschulzeit für die Smarties ist vorrüber! Es waren sehr schöne Jahre, die wir gemeinsam erlebt haben. An so manch lustige Momente mit und ohne Hund werden wir uns alle lange erinnern.  
Ich gebe die Smarties nur ganz schweren Herzens ab. Aus den kleinen Erstklässlern sind tolle Viertklässler geworden und für den einen oder anderen wird es nun Zeit, auf eine weiterführende Schule zu gehen.
Liebe Smarties, ich wünsche euch alles, alles Gute für die nächsten Schuljahre. Lasst euch von Niemandem eure tolle Art nehmen.


Scheckübergabe für die alte, kuschelige Dame!
Die Smarties freuten sich sehr über den Besuch von Lelya. Leyla lag im Klassenzimmer und ließ sich von Nichts aus der Ruhe bringen. Fragen über Fragen stellten die Viertklässler und lauschten noch einmal der traurigen Lebensgeschichte von Leyla. Wie kann man als Mensch nur so grausam mit einem Hund umgehen?!

Da Leyla in der Nähe der Hasselbachschule eine Pflegestelle gefunden hat, trafen ein paar Smarties die liebe Dame auch schon beim Spazieren gehen. Das freut mich sehr, da Leyla als Patenhund in unmittelbarer Nähe "greifbar" ist.


Gebürtige Hundeverabschiedung
Als ich Sunny an ihrem letzten Einsatztag bei den Smarties mit im Unterricht dabei hatte, wurde es bedrückend still, als ich mitteilte, dass Sunny heute eigentlich das letzte Mal für die Smarties mit im Unterricht dabei wäre. Absolute, bedrückende Stille.

So planten wir unsere Hundeverabschiedung. Klar war, dass auch May an der Hundeverabschiedung teilnehmen musste. Sie war zwar nur ganz selten bei den Smarties, aber sie kennen sie, als wäre es ihr  Schulhund Nummer drei.
Zwei Schulstunden lang nahmen die Smarties Abschied von meinen Schulspringern. Sie führten mit allen Spanieln ein paar Tricks durch, erzählten Anekdoten aus dem Schulhundalltag, verfütterten selbstgebackenen Hundekuchen und kleideten sie mit selbstgenähten Schulhundedreieckstüchern (Vielen lieben Dank, liebe Görkem und Marielle!!). Leckerchen wurden verschenkt (Vielen lieben Dank, liebe Amelie und Juliette), geknudelt und gestreichelt. Mit der Option, in den Ferien mal mit den Springern spazieren zu gehen, hellte die traurige Stimmung wieder auf.


 

Schulfest - Tierheimstand

Die Smarties haben in den letzten zwei Wochen gebacken, geknüpft, geknotet, geplant, organisiert und das Thema Patenkampfhund diskutiert.
Viele Menschen hören "Kampfhund" oder "Listenhund" und schon trommeln die Alarmglocken.
Was ein Kampfhund früher eigentlich war, ... warum manch ein Hund überhaupt zum Kampfhund wurde, ... Hundekämpfe,

... Erziehung und Sozialisation, ... mit all diesen Themen und noch mehr, haben sich die Smarties  auseinandergesetzt, um interessierte Eltern und Besucher an ihrem Stand auf dem Schulfest ausreichend informieren zu können.
Die Smarties haben gute Arbeit geleistet und können das Tierheim mit einer Spende für ihren Patenhund Leyla in Höhe von 161,44 Euro erfreuen.


Die Smarties sind Paten geworden!!!!
Wir starten ein neues Projekt, indem wir eine Patenschaft übernehmen.
Die Smarties haben sich für Lelya entschieden, denn ihre Geschichte hat sie sehr bedrückt.
Wie unser neues Projekt aussehen wird, wird in den nächsten Tagen zu lesen und zu sehen sein.







Hunde in Not - gehen unter die Haut
Die Smarties besuchten heute, am 08.05.2018 das Detmolder Tierheim.
Nach einer kurzen Einweisung in die Verhaltensregeln vor Ort, fuhren wir mit dem öffentlichen Stadtverkehr Richtung Tierheim. Nach einem kurzen Marsch durch den Wald hörten wir die Hunde schon von Weitem bellen. Als wir am Grundstück des Tierheims vorbei liefen, waren ein paar Smarties über die zu erblickende Zwingerhaltung und das Verhalten der dortigen Hunde entsetzt.
Eine Mitarbeiterin hieß uns Willkommen und führte uns durch das Tierheim. Die Smarties durften Katzen füttern und einige Hunde, die sie schon in der Adventszeit "in einem Kurzreferat kennen gelernt" hatten, im Zwinger kurz betrachten.

Warum nur "einige" Hunde? Viele Hunde, die im Advent im Tierheim lebten, konnten weiter vermittelt werden. Alex, den alten Dackelmann, dem Amelie ein Spendengeschenk im Advent gemacht hatte, ist leider verstorben. Dies zu hören, bedrückte uns sehr. Schön zu hören war, dass er sein letztes Lebensjahr bei einer sehr lieben Frau verbracht hatte, die ihm ein schönes letztes Jahr schenken konnte. Die Smarties lauschten vielen traurigen Hundegeschichten, teilweise aber mit guten Ende.
In der Schule wieder angekommen, unterhielten wir uns über unseren Ausflug. Die meisten Smarties hatten sich das Leben eines Hundes im Tierheim ganz anders vorgestellt. Sie erkannten zwar, dass die Tierheimhunde es nun viel besser haben als zuvor, dass sie einen liebevollen Betreuer haben, der sich mehrere Stunden am Tag mit ihnen beschäftigt, aber überzeugend wirkte es dennoch nicht.
Nur die Aussicht Pate eines Hundes zu werden hob die Stimmung. Nach gutem Überlegen und Argumentieren, welcher Hund es denn werden sollte, schrieben wir einen Brief an das Tierheim. Nun warten wir ganz gespannt auf Antwort und drücken uns ganz arg die Daumen.


Kunstprojekt "sozialkritische Gedichte" gestalterisch umsetzen
Die Smartiegruppen arbeiten seit zwei Wochen an der Umsetzung ihres ausgewählten Gedichts.
Der Inhalt der verschiedenen Gedichte hat die Smarties sehr beschäftigt. Zu erfahren, dass es nicht jedem Hund auf der Welt so gut geht - wie Sunny, Lion und May, oder dem eigenen Hund zu Hause - hat sie doch betroffen. Viel Empathie bringen sie für "ausrangierte Hunde" auf,  für vermeintliche Kampfhunde oder Hunde, die nicht "schön" genug sind. Nächste Woche wollen sie Ihre Werke präsentieren. Ich freue mich jetzt schon darauf.

 

Wiederholungstäter!!

Die Smarties kamen am 17.02., wieder an einem Samstag, zahlreich in die Schule, um mit  Nala, Anubis, Ebby, Milow, Mona und Perdy zu arbeiten. Die Hundebesitzer hatten sich schöne Ideen ausgedacht, die die Smarties mit deren Hunden ausüben durften. Das geschulte Auge der Smarties ließ die Kinder wieder konstruktive Kritik äußern. Toll, wie sie den Erwachsenen sachlich und freundlich Tipps geben konnten.  Mal sehen, was der eine oder andere annehmen wird.

 

Dem Täter auf der Spur!

Die Smarties lösten heute, am 7.2.2018 ihren zweiten Fall. Sunny, unser Spürhund stand ihnen tatkräftig mit Naseneinsatz zur Seite. Während viel über die möglichen Täter gelesen und gerätselt wurde, wurden Hinweis- und Alibikarten aktiv mit Hund erarbeitet. Da wir nur einen Spürhund für alle Smarties parat hatten, nahm so manch ein Viertklässler die Rolle eines "Spürhundes" ein.
Es war bitterkalt und so lösten die Smarties den Fall schneller als gedacht. Vielleicht macht es auch die Übung in der Gruppe, Fälle zu lösen.
Ich bin richtig stolz auf unsere Smarties. Mit ihnen den Ganztag zu erleben macht richtig Spaß!!
Hoffentlich bleibt ihr so toll, wie ihr seid! Keiner darf euch eure liebenswerte Art nehmen. Das meine nicht nur ich!

Besser als Kino!
Die Smarties sind richtig in Aktion! Tolle Themen, klasse Präsentationen, ...  ganz viel zu gucken und zu staunen ...
Ganz viele Fotos folgen noch.

Nachtrag: NEIN! Weihnachten musste nicht ausfallen!
Was für ein Spaß! Leseunterricht an der frischen Luft. Dem Bösewicht auf der Spur, der den Weihnachtsmann entführt hat.
Drei ganze Schulstunden lang waren die Smarties in Gruppen rund um das Schulgebäude unterwegs. Sie folgten Spuren,

suchten Indizien, lasen und überlegten gemeinsam, um den Fall zu lösen.
Pfiffig, wie die Smarties sind konnten sie diesen Fall auch ohne Spürhund lösen. Beim nächsten Mal bekommen sie tatkräftige, vierbeinige Unterstützung.
Hätte ich vorab gemeint: "So, ihr lieben Smarties! Wir werden jetzt drei Stunden lang lesen." Manch ein Schüler hätte sicher die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen ... .


Ich rieche was, was du nicht siehst!!
Wenn der Wald vor der Nase liegt ..., was sollen wir dann im Klassenzimmer den Wald im Sachunterricht durchnehmen?
Heute war absolute Prämiere. Ich war noch nie mit einer Klasse bei einer Treibjagd dabei, auch, wenn es eine simulierte war.

Heute am 28.09.2017, waren die Smarties mit unserer lieben Frau Niebrandt und mir im Teutoburger Wald. Klar, der Wald als Sachunterrichtsthema stand an. Aber eigentlich sollten die Smarties mal einen richtigen Jagdhund mit seinem Herrchen kennen lernen.  Und wie funkioniert das? Ganz einfach: Ich bin stolzer Besitzer von nicht zur Jagd ausgebildeten Jagdhunden, gehe viel im Wald spazieren und laufe Jägern im Wald über den Weg, die dann einfach mal Interesse an meinen Hunden zeigen, ... .
Und so trafen wir uns mit  Herrn Hellberg im Wald, der sich ein richtig tolles Programm mit Highlight für die Smarties ausgedacht hatte.
Neben den Stockwerken des Waldes, verschiedenen Blattformen und Baumarten, Wildspuren, Bedeutung des Waldes, Gefahren des Waldes und vielem mehr, lernten die Kinder auch einen Teil ihrer Heimatgeschichte kennen.
Highlight des Tages war für uns als Hundeklasse natürlich, bei der jagdlichen Arbeit von Aika zuzugucken - selbstverständlich mit Dummys und nicht am Wild. Der schöne und abenteuerliche Spaziergang durch die Dörenschlucht wurde durch eine simulierte Treibjagd abgerundet. Was für ein Schauspiel. Die Smarties rückten langsam aus, Hannah legte den Dummy auf der großen Wiese aus und Lars durfte mit Herrn Hellberg Aika losschicken und quer über die Wiese begleiten.
Sein Ziel "Ich möchte den Kindern den Wald nahe bringen." hat Herr Hellberg auf jeden Fall erreicht. Vielen lieben Dank für diesen schönen Vormittag.

 

Nanu! Wer ist das denn?
Evelyn Buchholz-Dassen besuchte uns heute am 16.09.2017 mit ihrem neuen Seminar. Der Projekttag war wieder richtig schön.
Gekonnt arbeiteten die Smarties in aller Ruhe mit den anfangs sehr aufgeregten Hunden. Durch die Ruhe, die die Smarties ausstrahlten, konnten sich die Hunde entspannen und den einen oder anderen Trick erfolgreich ausführen. Es freut mich immer sehr, wie sehr sich die Kinder auf fremde Hunde einlassen können.

Auch die Hundebesitzer konnten von den Kindern wieder ganz viel lernen, indem sie den Kindern ihren Hund anvertrauten, zuguckten und das Geschehen beobachteten. Sie merkten, was sie für einen tollen Hund haben und spürten doch, wie viel sie noch an sich selbst arbeiten müssen. Und sie müssen noch ganz viel arbeiten!

Fazit des Tages: "Lass deinem Hund beim Arbeiten alle Zeit der Welt! Gebe ihm dabei die notwendige Freiheit, auch selbst zu handeln! Beobachte ihn gut, was er dir anbietet und baue darauf auf! Vertraue ihm! Nimm dich selbst zurück! Beende die Arbeit für den Hund erfolgreich und belohne ihn ordentlich! Arbeite an dir selbst!  UND GANZ WICHTIG: Lerne die Körpersprache deines Hundes richtig zu verstehen und  gehe in jeder Situation darauf adäquat ein!"

Im Frühjahr werden uns die MenschenHundeTeams noch einmal besuchen. Ich bin jetzt schon ganz gespannt, wie sich die Teams in dieser Zeit weiterentwickeln werden.


Körpersprache - "das A und O" der Kommunikation
Ohne Körpersprache, ohne das Verstehen der Körpersprache vom Hund (und auch Mensch; man tut sich zumindest leichter!) geht gar nichts!
Meine Smarties sind richtig gut darin. Sie beobachten und dann erst interpretieren sie die Körpersprache des Hundes.
Nun lernen sie durch eigene nonverbale Körpersprache meine Schulspringer (ohne Leine) durch sämtliche Parcours zu führen, die uns einfallen. Und das macht richtig Spaß!!!!!
Sich die ganze Zeit auf den Hund einlassen und dem Hund den richtigen Weg zeigen, bedeutet Konzentration und Körpereinsatz pur. Wenn das funktioniert, dann kann das Smartiekind mächtig stolz auf sich sein. Sofortiges Feedback, sofortige Belohnung, ... durch die Springer. Was gibt es Schöneres!
Tja, ist die Konzentration plötzlich verschwunden, macht der Hund dann doch lieber, wie es ihm behagt. ;-)
Also: Neustart! Wenn das nicht die Konzentration ... fördert!
Und wieder hatte ich keinen Fotoapparat dabei! :-(
Ich denke nächste Woche daran!


!!! Hundealarm !!!
Am Samstag, den 18.2.2017 kam der Lehrgang der Dozentin Evelyn Buchholz-Dassen (Fachklinik Bad Pyrmont) zu uns in die Klasse.

Seit Jahren stehen wir in engem Kontakt, da Sunny und Lion durch das Fortbildungsinstitut der Fachklinik Bad Pyrmont certifiziert worden sind. Einmal im Jahr kommt sie mit ihren Mensch-Hund-Teams zu den Smarties. Diese dürfen dann mit den zukünftigen Einsatzhunden arbeiten.
21 Kinder, 11 Erwachsene und 7 Hunde! Da ging es etwas eng her, aber dennoch richtig entspannt.
Von ganz klein und plüschig weiß bis ganz groß und schwarz gelockt, war für jedes Smartie ein Hund nach Wahl dabei.
Und wie nicht anders zu erwarten, waren unsere großen Besucher wieder sehr überrascht, wie souverän und empathisch die Drittklässler mit den fremden, anfangs noch aufgeregten Hunden arbeiteten. Auch die großen Teilnehmer waren zu Beginn des Tages sehr aufgeregt, denn sie wussten nicht recht, was sie bei uns erwarten würde. "Mein Hund hat noch nie mit Kindern gearbeitet." "Mein Hund läuft vor vielen lauten Kindern davon." "Mein Hund hat immer nur mit einem Kind gearbeitet, aber nicht mit so vielen." ...
Am Ende des Tages hieß es: "Die Smarties haben mir meine Bedenken genommen." - "Ich hätte nie gedacht, dass mein Hund so toll mit Kindern zusammen arbeiten kann." - "Mein Hund ist jetzt total entspannt, dank der tollen Smarties." - "Ich bin total geflasht, wie empathisch die Smarties mit den Hunden arbeiten können, obwohl sie noch Kinder sind."
"Tja", dachten Evelyn und ich: "Wir wussten es doch! ;-) Unsere Smarties haben ganz vielen Erwachsenen gaaaaannnnnnz viel voraus."

Unser Projekt war wieder sehr erfolgreich. 7 ganz tolle Hunde und Erwachsene, die ihre Weiterbildung nach ein bisschen Übung, sicher erfolgreich abschließen werden.

Ein ganz herzliches Dankeschön euch Smarties, dass ihr so zahlreich am Samstag in die Schule gekommen seid.
Alle konnten nicht kommen, da bei uns die Grippe richtig zugeschlagen hat. Gute Besserung, liebe Amelie!
Und natürlich auch ein dickes Dankeschön an die Eltern, dass Sie Ihr Kind am Samstag in die Schule gebracht haben.



Puh, ist das anstrengend!!!

Manchmal sind sind die Arbeitsaufträge für die Smarties und Lion gar nicht einfach und so manch einer kommt dann schon mal an seine Grenzen.
Eines unserer Smarties bekam den Auftrag Lion auf der Starterdecke abzulegen und sich zu organisieren, bevor es mit dem Auftrag losging. Das hat prima geklappt.
Dann hieß es "Lion, brings!". Lion brachte brav ein Deckelchen des Domokiros.
Lion durfte sich dann wieder auf die Starterdecke legen und unser Smartie holte sich passend zum Deckel seinen Arbeitsauftrag, kehrte dann zu Lion zurück und wollte sein ihm aufgetragenes Kommando durchführen.
Unser Smartie arbeitete viel zu schnell, weil es neben ihm unruhig wurde und er sich schnell gehetzt fühlt. Um ihn zu entschleunigen hatte "Lion ihm genau die Entschleunigungsaufgabe gebracht", die das Smatiekind so notwendig hat. ;-) Braver Lion!
Ok, noch einmal von Vorne anfangen. Überlegungen wie: linke Hand, rechte Hand, auch noch über Kreuz und Beinstellung, von Vorne nach Hinten den Hund führen, ... kann auch einen Erwachsenen schnell überfordern.
Dann klopft ein anderes Smartie auch noch mit dem Füller auf dem Tisch herum und ein anderes beginnt zu kippeln.
Also Neustart Nummer 3.
Dann bemerkt Lion den Domokiro und bringt eben ein weiteres Deckelchen, denn das klappt immer. Unser Smartie kam langsam "ins Schwitzen". Also Domokiro weg.
Neustart 4.
Und oh  nein, jetzt geht auch noch die Klassenzimmertür auf und die PC-Kids kommen hereingestürmt.
Lern-Arbeitsalltag pur!! Jawohl!!
Unser Smartie war am Verzweifeln, gab aber nicht auf. Als es dann endlich komplett still war, hat nach 7 Minuten Anstrengung das Kommando "Kuckuck!" nach Neustart 5 erfolgreich funktioniert.
Dicke Belohnung für Lion, ein dickes Lob für das Smartie. "Puh, war das anstrengend!", meinte unser Smartie.
Dann haben wir gemeinsam reflektiert, was wir beobachtet haben und festgestellt, dass Arbeiten und Lernen unter solchen Voraussetzungen für Mensch und Hund richtig anstrengend ist, bzw- gar nicht funktioniert.
Nach der großen Pause haben unsere beiden das Ganze noch einmal durchgeführt. Siehe da: Wenn alle Anwesenden still sind und nicht herumzappeln, keine ablenkenden Dinge herumliegen, niemand zur Tür hereinstürmt, ... können ein Smartie und Lion den Arbeitsauftrag in 10 Sekunden schaffen.
Da haben doch alle Smarties gestaunt.

Bei uns in der Klasse herrscht ein ruhiges Arbeitsklima. Unsere Smarties lieben es, wenn es ruhig ist. Aber diese vielen, alltäglichen Nebengeräusche sorgen doch für genung Ablenkung, so das sich leicht ablenkbare Kids schnell vom Wesentlichen ablenken lassen, wieder von Vorne beginnen müssen, den roten Faden verlieren, nicht mehr dem Unterrichtsgespräch folgen können, ... . Und das ist anstrengend.
Wir arbeiten nun daran, dass Lernklima noch besser zu gestalten.



Endlich!! Neues von den Smarties! Eins nach dem Anderen!!!
Unsere Smarties sind nun schon in der dritten Klasse. Mit unseren Springern sind sie richtig zusammengewachsen. Es ist so schön zu sehen, wie sie mit den Hunden so respektvoll und selbstverständlich umgehen. Ebenso, wie sie mit diesen im Deutsch- und Sachunterricht so toll zusammen. Umso trauriger finde ich es, dass ich dieses Jahr weniger Stunden in meiner Klasse habe, so dass die Kids nicht ganz so viel in den Genuss der Hundestunden kommen, wie letztes Jahr.
Sunny kommt Dienstagmittag und Donnerstagvormittag mit in die Schule, Lion vorerst am Freitagvormittag. May darf die Smarties auf unseren Waldtagen begleiten, oder mal eine Stunde die Kids in der Schule besuchen. Aus gesundheitlichen Gründen setze ich sie nicht als Schulhund für einen ganzen Vormittag ein.

Mittlerweile üben sich die Smarties in komplexen Tricks. Ein bisschen Crossdogging und Ralleyobedience werden diese Schuljahr unseren Alltag abrunden, wenn es die Zeit zulässt oder wir plötzlich eine Stunde "geschenkt" bekommen.

Nachdem ich immer noch streng der Namensliste nach die Kinder mit den Hunden arbeiten lasse, sind die zuschauenden Smarties relativ entspannt. Abwarten heißt es. "Bis ich wieder dran bin, sind noch 24 Kinder vor mir." Geduld, ein wenig Frust aushalten, ... und zuletzt siegt die Gewissheit, dass jeder mit Sunny und Lion gleichberechtigt arbeiten darf.
Die Beobachtungsgabe der Smarties wird immer präziser. Freundlich geben sie konstruktive Kritik an die arbeitenden Kinder. Auch die Hunde werden sehr genau beobachtet. Schnell kommen die Smarties ins Schmunzeln, wenn sie Sunny erwischen, wie sie versucht ein mit ihr arbeitendes Kind auszutricksen. Aber wo sie Recht hat, hat auch ein Hund Recht. Dann gibt es ein paar Tipps für den "Hundeführer" und Sunny wird vom weiteren Mogeln abgehalten.

Was ich unseren Smarties mit auf den Weg geben möchte, ist, dass sie einen Schritt nach dem anderen machen, nicht alles auf einmal machen und dann wieder von Vorne beginnen müssen oder schon längst weiter sein, als es gut ist. Ich möchte ihnen beibringen, dass sie stressfreier durch den Alltag kommen, dass sie im Jetzt leben und nicht schon in der Zukunft.


Was Frauchen noch nicht ganz schafft, schaffen die Smarties alle Mal!!

Am 18.3. bekamen wir Smarties Besuch von Luna (Labradorhündin, schwarz) und Bonny (Bernersennenhündin) mit ihren Frauchen und Evelyn.
Die beiden jungen Hündinnen führten ein paar Tricks vor, die die Smarties dann auch selber durchführen durften.
Ich fand es sehr schön zu beobachten, wie ruhig und sicher die Smarties mit den fremden Hunden, vorallem mit der großen Bonny arbeiteten. Alle Zuschauer benahmen sich währenddessen vorbildlich still.

Dann kamen die Smarties richtig in ihr Element.
Die beiden Frauchen durften nun ihre Hunde beobachten und sich dabei komplett zurückziehen.
Evelyn und die beiden staunten nicht schlecht, denn sie erkannten die jungen Hunde nicht wieder.
Die vorher gestressten Hunde wurden während der Arbeit mit den Smarties ruhiger und gelassener. Sie sahen sich auch gar nicht mehr ständig nach Frauchen um. Die beiden Hundemädels konzentrierten sich auf die Kinder , die Ruhe und Gelassenheit austrahlten, und ließen sich zum Arbeiten mit ihnen animieren. Hin und wieder half ich den Smarties, indem ich ihnen ein paar Tipps zur Unterstützung gab.
Ich bin so stolz auf "meine" Smarties. Sie haben in den letzten eineinhalb Jahren so viel gelernt - nicht nur im Umgang mit dem Hund, sondern auch für ihr Leben.

Neuer Stundenplan - neues Glück!!!
Dank meines neuen Stundenplans hat May nun auch einen festen Schultag in der Woche. May kommt jetzt immer freitags für zwei Schul- und eine Teamstunde mit.
Für einen Azubi ist das genau das Richtige. Nicht zu viel und nicht zu wenig.
Schnell hat sie sich bei Sunny abgeguckt, wie ein Hundeschultag beginnt; nämlich mit einer Begrüßungsrunde. So lässt sie sich von den freundlichen Smarties rufen, stupst deren ausgestreckte Hand und wird mit einem Leckerchen belohnt. Offen, wie die Springermaus ist, gibt sie die Pfote, toucht den Fuß, lässt sich streicheln oder wuselt mit den Smarties mit.
Das Abgucken, das in der Schule bei den Kindern nicht unbedingt beliebt ist, bekommt nun eine ganz neue Seite. Es kann auch ganz praktisch sein! Denn wenn Sunny dabei ist, kann May durch Abgucken ganz schnell viel lernen. Die Smarties denken um! ;-)

Unsere Smarties sind aber auch der Hit!!! Da sie jetzt schon eineinhalb Jahre mit unseren Springern zusammenarbeiten, wissen sie genau, wie sie sich verhalten müssen, damit sich auch ein junger Hund im Klassenzimmer wohlfühlen kann. Sie nehmen sich zurück, warten ab, oder feilen an ihrer Körpersprache, damit sie May (Sunny und Lion natürlich auch) sicher durch den Schultag begleiten können. Ich bin begeistert!!
Toll,ihr lieben Smarties!!!!


PS: Ein paar Spiele zur Konzentration, Wahrnehmung und Merkfähigkeit können nie schaden (Fotos).
Alle Smarties haben die bunten Hunde in klein auf ihrem Tisch. May/Sunny futtert in einer bestimmten Reihenfolge die Leckerchen, die auf den bunten Hunden liegen. Die Smarties müssen diese in der richtigen Reihenfolge legen, aber erst, wenn alle Leckerchen verputzt sind. Wir steigern uns schon auf 12 Hunde! Dabei gibt es Hunde, die auch nach links gucken.

Keine Angst, wir spielen nicht nur im Unterricht. Diese kleine Einheit dauert keine 5 Minuten und stimmt die Kinder auf den folgenden Unterricht ein.


Bei den Smarties hat sich viel getan!!!

Unsere Smarties haben durch unsere Schulspringer schon so viel gelernt.
Sie sind hochsozial, sehr verantwortungsbewusst und respektvoll. Schnell haben sie gelernt, dass Ruhe zum Lernen und für unsere Gesundheit wichtig ist und es sich in entspannter Atmosphäre einfach besser lernen lässt. Außerdem ist es auch nicht schlimm abzuwarten, bis man an der Reihe ist. ;-)
Zusammen planen sie neue Tricks und führen diese durch, die u.a. Motivator für den Unterricht sind. Gutes Beobachten und das Geben konstruktiver Kritik helfen uns, nicht nur im Hundeschultag, ans Ziel zu kommen.

Und immer wieder gilt:
Nicht jeder Hund ist für die Arbeit in der Schule geeignet.
Voraussetzungen sind eine qualitative Ausbildung und ständige Fortbildungen des Mensch-Hunde-Teams.
Unterricht mit Hund ist wesentlich anstrengender als ohne Hund.



Heute, am 23.09.2015 hat May ihre Schulhundelaufbahn begonnen.
Eigentlich sollte Lion heute mit in die Schule gehen, aber May und Sunny jammerten und piepsten meinen Schulrucksack so an, so dass ich super spontan die beiden Mädels mitgenommen habe.
...
Unsere Smarties benahmen sich wieder vorbildlich. Sie saßen ruhig und abwartend auf ihrem Stuhl und warteten auf meine Anweisungen.
Sunny, wie schon befürchtet, fand die Konkurrenz in ihrem Klassenzimmer nicht toll. Sie guckte traurig und bettelte um ständige Aufmerksamkeit. Da meine Smarties Sunny sehr gut lesen können und die Traurigkeit in ihr entdeckten, überlegten wir uns auch gleich, wie wir Sunny fröhlicher stimmen konnten.
Also: Begrüßungsrunde, ein paar Lieblingstricks, ... May blieb bei mir, guckte zu und bekam für das Zuschauen ein Leckerchen nach dem anderen.
Dann war May an der Reihe. Ein einfaches "May, komm!" und erste Kontaktaufnahme stand an.
Hier packten unsere Smarties all ihr Wissen (Körpersprache, Stimme, ...) aus und stellten doch schnell fest, dass super genaues Arbeiten nun verlangt wird.
Da May ja schon einige Tricks kann, versuchten wir schon ein "Stups!" Und bei den kleinen Hundeprofis klappte das auch schon gut.
Damit Sunny bei guter Laune blieb, durfte sie immer als erstes arbeiten. May guckte zu und kam danach dran.
Zum Abschluss durfte ein Smartie meine beiden Mädels gleichzeitig absetzen. Zuerst guckte er mich fassungslos an und war sehr unsicher. Aber ich meinte nur: "L. du kannst das!" ... und wie L dann gestrahlt hat.
Das Foto finde ich den Hit.
Sunny und May spielten dann noch im Klassenzimmer Maulringen und entspannten sich im Sitzsack bzw. auf der Hundedecke. Die Smarties hatten heute viel zu beobachten und zu staunen. Nach diesen 60 Minunten waren sie auch ganz schön ko. Konzentration pur, Wahrnehmungsschulung, Körpersprache, ...
Sunny unser Profi, entspannte schnell. May inspizierte noch ein bisschen unser Klassenzimmer, nahm von sich aus weiteren Kontakt zu Kindern auf oder guckte den rechnenden Kindern neugierig beim Rechnen am großen Standrechenrahmen zu.
Neugierig, unerschrocken und sehr freundlich blieb sie den Smarties heute in Erinnerung. Super!


Aus der kleinen May ist eine schnelle und lustige, überaus gelehrige und kuschelige junge Hündin von 6 Monaten geworden.
Am Donnerstag darf sie die Smarties ein drittes Mal besuchen. Dieses Mal werden die Smarties sie mit einer kleinen Begrüßungsrunde Willkommen heißen.

Fotos folgen!


Die Smarties (Name der Ganztagsklasse) sind nun in der zweiten Klasse. Im ersten Schuljahr haben sie viel gelernt: wie sie mit den Hunden umgehen oder auf was sie achten müssen, wenn sie mit ihnen arbeiten. Die zuschauenden Smarties haben auch gelernt, mit den Hunden arbeitende Kinder genau zu beobachten und konstruktive Kritik zu geben, wenn mal etwas nicht so gut funktioniert. Toll ist auch, mit wieviel Ruhe die Schüler in einem doch turbulenten Alltag auf die Hunde eingehen können. Schließlich ist unser Ziel, dass es Sunny und Lion und natürlich auch den Smarties in der Klasse einfach gut geht. Jeder soll sich wohlfühlen.
Leider habe ich im letzten Schuljahr nicht so oft die Gelegenheit gehabt, die Smarties  mit meinen Hunden zu fotografieren. Das ist auch nicht immer so einfach. Meistens aber vergesse ich einfach, den Fotoapparat auszupacken.
Sunny und Lion setze ich im regulären Unterricht gerne als Motivator und Partner ein. Im Förderunterricht dürfen die Kinder schon aktiver mit den Hunden arbeiten.
Unsere kleine May, die nun schon ein halbes Jahr alt ist, wird die Smarties in regelmäßigen Abständen erst einmal für kurze Zeit besuchen. Am Donnerstag gehts im Religionunterricht  los. Da Rituale für die Hunde im Unterricht wichtig sind, dürfen die Smarties May mit einem kurzen Stups begrüßen.

Zu den Bildern: Sunny bringt den beiden Schülern Dosen mit je einem Gedichtstreifen. Die beiden Smarties müssen die Gedichtzeilen lesen, in die richtige Reihenfolge bringen und auf den Karton kleben.


Es dauert nicht mehr lange und Ostern steht "vor der Tür".
Unsere Erstklässler haben sich zu tollen Schulkindern entwickelt. Angst vor meinen beiden Springern kennen sie nicht mehr. Sehr freundlich und respektvoll gehen die Kinder mit den beiden gefleckten Schulfreunden um. Sie passen sehr auf, dass es Sunny und Lion in der Klasse gut geht. Freundlich üben sie an ihren Mitschülern konstruktive Kritik oder geben Hilfestellung, wenn die eine oder andere Aufgabe mit den Hunden nicht so ganz funktionieren will.

Hier erarbeiten die Kinder in der Gruppe ihren Traumhund. Im Fasching bekam Lion schon mal ein Kostüm angezaubert.

Schnell verrennt die Zeit und die Herbstferien stehen schon fast vor der Tür!
Unsere Erstklässler haben sich prima eingelebt und freuen sich auf die Tage mit Sunny und Lion. Schnell haben sie zu den Springern Vertrauen gefasst und das erste richtige Arbeiten mit den Hunden kann nun beginnen. Fleißig wird ein Hundetagebuch geführt, oder zur Förderung der Feinmotorik eine Schnupperdecke geknotet. Lesen und Schreiben mit den Hunden macht Spaß und es kann schon einmal passieren, dass Lion beim "Schreiben" schnell mal ein "Stück vom Buchstaben" klaut.
Ich freue mich auf die nächsten Jahre mit den neuen kleinen Hasselbach-Hundeprofis!


 
 
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